The Circus Hotel
Lieber Gast,
wir freuen uns darauf, Sie in dem Circus Hotel begrüßen zu können, in dem Ihnen 60 Einzel- und Doppelzimmer, Apartments und Juniorsuiten im Preisbereich von EUR 80,00 - EUR 110,00 für 2 Gäste zur Verfügung stehen.
Auch das Circus Hotel bewegt sich in unserer Tradition des freundlichen und aufmerksamen Berliner Gastgebers. Es wird von uns aktuell mit viel Liebe entworfen und spiegelt unsere Vorstellungen von Gastfreundschaft, Individualität und Nachhaltigkeit wider.
Im Circus Hotel bieten wir nicht nur komfortable Zimmer an, sondern auch eine Reihe von Service-Angeboten (z.B. Verleih von I-Pods, Laptops oder verschiedensten Verkehrsmitteln, von Rollerblades bis zum energieeffizienten Smart Car), die Ihren Aufenthalt zu etwas Besonderem machen sollen. Die grüne Oase unseres Hinterhofs bietet Ihnen einen perfekten Rückzugsort, um zu entspannen und Ihre Erlebnisse in Berlin-untypischer Ruhe zu reflektieren.
Im gesamten Gebäude steht Internet per Wi-Fi kostenlos zur Verfügung.
Unser hoteleigenes Restaurant „Fabisch“ steht für eine moderne und vor allem frische deutsche Küche, bietet aufregende Cocktails und verwöhnt regelmäßig mit künstlerischen und kulturellen Events.
Hier können Sie ihr Zimmer reservieren!
Nachhaltigkeit im Circus
Den Begriff „Nachhaltigkeit“ verstehen wir im Circus weitläufig und beziehen ihn auf sämtliche Aspekte unseres Geschäfts. Die Eigentümer des Circus, die alle selber gerne und viel reisen, halten Preise von mehreren hundert Euro für eine Übernachtung langfristig nicht für nachhaltig, insbesondere wenn man an den Ressourceneinsatz denkt, der in der Regel anfällt, um eine solche Preisgestaltung zu rechtfertigen.
Wir versuchen alles, um unseren Gästen jederzeit den höchstmöglichen Service-Standard zu bieten. Gleichzeitig bemühen wir uns, die negativen Folgen unseres Gewerbes auf unsere Umwelt auf ein Minimum zu begrenzen. Das erreichen wir, indem wir weglassen, was wir als überflüssig erachten und was unserer Meinung nach zu viel Müll produziert. Zugleich halten wir durch diese konsequente Herangehensweise unsere Preise auf einem bezahlbaren Level.
Im Einzelnen heißt Nachhaltigkeit für uns Folgendes:
- Alle unsere Mitarbeiter sind voll sozial- und krankenversichert. Der Circus zahlt einen Lohn, der es erlaubt, in dieser Stadt zu leben und zu wohnen, ohne einen zweiten oder dritten Job annehmen zu müssen. Damit versteht sich von selbst, dass es keine Schwarzarbeit im Circus gibt.
- Unsere Übernachtungspreise sind berechenbar und werden langfristig im Voraus festgelegt –bei uns bezahlt man im Februar dasselbe wie im August. Wir halten unsere Kalkulationen für fair und sind nicht daran interessiert, den letzten Euro aus unseren Gästen zu quetschen, nur weil die Stadt voll ist und es möglicherweise gerade wenig Alternativen gibt.
- Wir arbeiten eng mit den lokalen Gewerken zusammen. Unsere Handwerker beispielsweise sind ausnahmslos aus dem direkten Umkreis des Circus, klein und eigentümergeführt. Wir kennen alle unsere Partner persönlich und legen Wert auf langfristige Geschäftsverbindungen. Unsere Hotelwäsche wird direkt in der Stadt gereinigt, anstatt hunderte Kilometer ins europäische Ausland gekarrt zu werden, um dort für Dumpingreise gewaschen zu werden .
- Der Circus wird von seinen Eigentümern geführt, die täglich selber im Betrieb beschäftigt sind. Wir haben es geschafft, unsere Unabhängigkeit zu bewahren und Investitionskapital aus der Firma fernzuhalten. Das gibt uns die Freiheit, auch mal finanziell „unsinnige“ Entscheidungen zu treffen, wenn wir der Meinung sind, dass sie langfristig gut für unsere Firma, unsere Gäste, unsere Mitarbeiter oder auch die Umwelt sind.
- In unserem Restaurant Fabisch vertrauen wir grundsätzlich auf lokale Zulieferer, die sich wie wir den ethischen Standards von Nahrungsgewinnung und Ackerbau verpflichtet fühlen. Viele unserer Produkte kommen aus biologischem Anbau und alles Fleisch, das wir anbieten, stammt aus artgerechter Tierhaltung. Wann immer möglich, bevorzugen wir Produkte, die aus Berlin oder der direkten Umgebung stammen.
- Unser Frühstücksbuffet wurde entwickelt als direkte Reaktion auf die Buffets, die wir in Hotels auf der ganzen Welt erlebt haben. Nahrung ist eine Ressource und sie ist begrenzt. Um ihren Gästen die Illusion von Luxus und grenzenloser Auswahl zu geben, haben Hotels in den letzten Jahrzehnten die Mengen auf den Buffets kontinuierlich vergrößert – das das der Qualität der angebotenen Speisen nicht unbedingt zugute kommt, überrascht nicht.
Vieles davon ist unserer Meinung nach schlicht überflüssig. Täglich werden in Europa und den USA Essensmengen entsorgt, die es erlauben würden, den Teil der Weltbevölkerung, der unter der Armutsgrenze lebt, komplett zu versorgen. Dieser Zustand ist hanebüchen und – im Gegensatz zu vielen anderen Problemen unserer Welt – leicht zu ändern ohne echte Einschränkungen. Was abhanden kommt, ist der lediglich Eindruck von absoluter Fülle und Auswahl. Wir gehen eben diesen Weg, unser Buffet ist nicht groß, die Tische biegen sich nicht unter dem Angebot. Anstatt in Masse investieren wir in die Qualität unserer Lebensmittel, hier gehen wir keinerlei Kompromisse ein. Weniger Müll, dafür mehr Geschmack.
- Wir haben keinen eigenen Parkplatz und möchten unsere Gäste darin bestärken, bei ihrem Berlinbesuch auf das Auto zu verzichten. Wenn erst hier in Berlin, bieten wir unseren Gästen ein Paket an Möglichkeiten, sich in der Stadt zu bewegen – Tickets für den öffentlichen Nahverkehr, Fahrradverleih, (Elektro-)Segways und den Verleih eines Smarts, wenn es mal eine längere Strecke sein soll. Damit bieten wir maximale Flexibilität bei gleichzeitig minimaler Umweltbelastung.
Ein “grünes” Hotel
Alles was wir tun hat Einfluss auf die Welt, die uns umgibt… im Kleinen gilt das für unsere Nachbarn hier am Rosenthaler Platz, im Großen schlussendlich für unseren schönen Planeten. Natürlich mussten wir Beschränkungen beim Bau des Hotels in Kauf nehmen – es gab finanzielle Hürden, die nicht zu nehmen waren und außerdem handelt es sich um einen Altbau, der dem Ensembleschutz unseres Stadtviertels unterliegt. Immerhin, was uns möglich war, haben wir umgesetzt und setzen wir weiterhin täglich um:
- Wir betreiben ein Blockheizkraftwerk und nutzen damit eine Technik, die sich durch einen extrem hohen Wirkungsgrad auszeichnet. Während bei herkömmlichen Kraftwerken die Abwärme, die beim Gewinnen von Strom notwendig entsteht, ungenutzt abgeführt werden muss, nutzt das Blockheizkraftwerk diese und speist sie in den Wärmekreislauf des Gebäudes ein.
- Während der Sanierung wurden die Außenwände mit einer Wärmedämmung versehen, jeweils im Rahmen der Beschränkungen durch den Denkmalschutz. Deshalb nutzen wir sowohl die von uns präferierte Volldämmung als auch – insbesondere bei der Fassade – einen sogenannten Wärmedämmputz. In der Folge heizt sich das Gebäude im Sommer nicht so stark auf, während es im Winter weniger Wärme abgibt, der Primärverbrauch wird damit reduziert, das Raumklima angenehmer.
- Unter anderem aufgrund der oben beschriebenen Gebäudedämmung haben wir uns entscheiden, keine Klimaanlage einzubauen. Wir sind der Meinung, dass in unseren geographischen Breitengraden eine Klimaanlage nicht wirklich notwendig und dass sie mit ihren extrem hohen Energieverbrauch nicht mehr zeitgemäß ist.
- Wo es die Architektur des Dachs hergab, haben wir Photovoltaikzellen installiert, damit produzieren wir Strom komplett ohne den Ausstoß von Klimagasen.
- Die oben genannten Maßnahmen decken leider nur einen kleineren Teil unseres Energiebedarfs, der von uns bezogene Strom wird aus zu 100% aus erneuerbaren Energien gewonnen, CO2 fällt bei der Energieerzeugung nicht an.
- Wir nutzen ausschließlich recycletes Papier im Hotelbetrieb.
- Wo immer technisch möglich – in unserem Fall zu ca. 80% - verwenden wir Energiesparlampen
- Nicht neu, aber dennoch wirksam: das Licht in den Gästezimmer n wird per Zugangskarte freigeschaltet, damit ist sichergestellt, dass keine Lampe in Ihrer Abwesenheit und damit umsonst brennt.
- Die Beleuchtung auf den Hotelfluren wird über eine Zeitschaltuhr effizient gesteuert.
- Um überflüssigen Müll zu vermeiden, bestücken wir unsere Badezimmer nicht mit den üblichen Minipackungen mit Shampoos, Seifen, Cremes etc. Für den Fall, dass Sie Ihr eigenes Shampoo nicht mitgebracht haben, steht Ihnen natürlich alles kostenfrei zur Verfügung.
- Alle Einheiten des Hauses, also Rezeption, Reinigungsteam, Hausmeisterteam und unser Restaurant Fabisch halten sich strikt an das Konzept der Müllvermeidung, besonders gilt dies für Verpackungsmüll.
- Der Müll, der sich im täglichen Betrieb natürlich nicht auf 0 zurückfahren lässt, wird sorgfältig getrennt.












