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Museen

Die kulturelle Landschaft Berlins sucht ihresgleichen. Berlin besitzt mehr als 170 Museen, die einige der bedeutendsten, vielfältigsten und beeindruckensten Sammlungen der Welt beherbergen. Ein Streifzug durch die Museen wird Sie in Berührung bringen mit den bedeutendsten Künstlern und Kulturepochen der Geschichte. Gleichzeitig findet man in Berlin auch einige ziemlich abseitige Sammlungen, viele witzig und einzigartig.

 

Eine gute Anschaffung ist der 3-Tage-Pass (Berlin WelcomeCard) für Euro 21,50 (2 Tage für 16,50). Dieser Pass kann bei der Touristenzentrale www.berlin-tourism.de  erworben werden. Außerdem erhalten Sie zur WelcomeCard einen Guide mit vielen Insidertipps, Stadtplan und Ermäßigungen bis zu 50% bei über 130 touristischen und kulturellen Highlights.

 

Für die Museumsinsel gibt es einen Museumspass zum Preis von Euro 19,00 (ermäßigt Euro 9,00). Dieser gilt für drei Tage für alle staatlichen Museen.

 

Und ganz umsonst kommt man in die staatlichen Museen jeweils donnerstags 4 Stunden vor Schließung...

 

Absolut empfehlenswert ist die Lange Nacht der Museen: Mehr als 100 Museen und Ausstellungsorte präsentieren sich zweimal jährlich eine ganze Nacht lang mit speziellen Angeboten und Shows, verbunden durch Shuttlebusse. Normalerweise einmal im Januar und einmal im August, das genaue Programm und die Daten unter www.lange-nacht-der-museen.de.

 

Die folgende Auswahl ist bei weitem nicht komplett und sehr subjektiv:

 

Das Alliierten Museum

Das Alliiertenmuseum - www.alliiertenmuseum.de - liegt in Zehlendorf, ca. 25 min. Fahrt mit der BVG vom Zentrum entfernt, im ehemaligen Kino der amerikanischen Streitkräfte und beschreibt die Periode der alliierten Besatzung Berlins.

 

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Das Ägyptische Museum

Das Ägyptische Museum - www.smb.spk-berlin.de - liegt in Charlottenburg, nahe am Schloss, am Bröhan-Museum und an der Sammlung Berggruen. Das berühmteste Ausstellungsstück ist die betörende Büste der Nofretete.

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Das Bröhan Museum

Das Bröhan-Museum - www.broehan-museum.de - ist klein, beherbergt jedoch eine beeindruckende Sammlung von Kunst und Kunsthandwerk aus der Epoche des Art Déco und der Bewegung des Funktionalismus.

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Die Sammlung Berggrün

Die Sammlung Berggruen oder "Picasso und seine Zeit" - www.smb.spk-berlin.de - ist eine Leihgabe des Sammlers Berggruen an die Stadt und eine der beeindruckensten Ausstellungen. Sie zeigt eine wunderschöne Auswahl von Gemälden und Skulpturen von Picasso, Braque, Klee, Matisse, Cezanne, van Gogh und Giacometti. Auch das Gebäude selbst ist absolut sehenswert.

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Das Deutsche Guggenheim

Das Deutsche Guggenheim - www.deutsche-guggenheim.de - ist leider nur eine kleine Ausstellungsfläche und kein Vergleich zu seinen großen Brüdern in Bilbao oder New York, hat aber regelmäßig interessante Einzelausstellungen moderner Künstler. Eintritt frei am Montag!

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Das Deutsche Historische Museum

Das Deutsche Historische Museum - www.dhm.de - nahe der Museumsinsel. Geöffnet täglich 10-18h.

Dem sino-amerikanische Architekten I.M. Pei, der für die Glaspyramide am Pariser Louvre verantwortlich ist, verdanken wir auch den neuen Anbau, in dem Wechselausstellungen zu sehen sind.

Das Kronprinzenpalais gegenüber veranstaltet für das DHM wechselnde Ausstellungen. Seit der Wiedereröffnung im Sommer 2006 kann man hier auch die extrem interessante Dauerausstellung über Deutschland und deutsche Kultur vom Mittelalter bis heute sehen.

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Das Deutsche Technikmuseum

Das Deutsche Technikmuseum - www.dtmb.de - im Bezirk Tiergarten zeigt Exponate vom Staubsauger bis zu Zügen. Seit der vollständigen Sanierung ist dieses eines der größten Technikmuseen der Welt sein mit mehr als 50.000 qm Ausstellungsfläche. Besonders Kinder und Freunde der Verkehrstechnik und beeindruckender Flugzeugsammlungen werden auf ihre Kosten kommen.

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Das Filmmuseum Berlin

Das Filmmuseum Berlin - www.filmmuseum-berlin.de - am Potsdamer Platz legt seinen Schwerpunkt auf den deutschen Stummfilm - Murnau, Metropolis, M - und Marlene Dietrich. Es gibt einen kurzweiligen Multimedia-Raum und eine gute Bibliothek.

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Das Kulturforum und die neue Nationalgalerie

Ganz in der Nähe liegen das Kulturforum und die Neue Nationalgalerie, nach der Museumsinsel der bedeutendste Museumsstandort der Stadt. Auf wenigen hundert Metern finden sich ca. 600.000 Exponate. Im Einzelnen - alle www.smb.spk-berlin.de

 

    *      Die Gemäldegalerie besitzt eine der bedeutendsten Sammlungen europäischer Malerei vom 13.-18. Jahrhundert und ein fantastisches, nach Plänen von Scharoun vollendetes, Gebäude.

    *      Das Kunstgewerbemuseum zeigt europäisches (Kunst-) Handwerk wie Möbel, Goldschmiedearbeiten und Industriedesign vom Mittelalter bis heute.

    *      Die Kunst-Bibliothek ist eine der wichtigsten Informationssammlungen Europas und versorgt Sie mit allem, was Sie schon immer über Kunst (-geschichte) wissen wollten.

    *      Das Kupferstichkabinett mit einer Sammlung von 80.000 Zeichnungen und mehreren ’zigtausend Drucken und Graphiken.

    *      Die Neue Nationalgalerie ist - neben dem Hamburger Bahnhof  - das wichtigste Museum für moderne Kunst in Berlin und befindet sich in einem der spektakulärsten Bauten von Ludwig Mies van der Rohe. Neben fast immer exzellenten wechselnden Ausstellungen gibt es eine sehr gute ständige Ausstellung mit Werken unter Anderem von Dix, Kirchner, Klee und Grosz.

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Das Bauhaus Archiv

Das Bauhaus Archiv - www.bauhaus.de - in der Nähe dokumentiert den Einfluss des Bauhaus als wichtigste Designschule der Moderne. Für die, die nicht nach Weimar kommen, der beste Weg, sich zu informieren.

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Der Martin-Gropius-Bau

Der Martin-Gropius-Bau ein paar Meter weiter ist spektakulär schön saniert, hat jedoch "nur" Wechselausstellungen. Diese haben allerdings immer Weltklasse.

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Volkskundliche Museen

In Dahlem, tief im Südwesten der Stadt finden Sie die "volkskundlichen Museen", alle www.smb.spk-berlin.de:

 

    *      Das Museum für ostasiatische Kunst mit Kunst aus Japan, Korea und China sowie buddhistischer Kunst, eine der wichtigsten Sammlungen der Welt außerhalb Ostasiens.

    *      Das Museum für indische Kunst mit Stücken aus Afghanistan, Pakistan, Nepal, Tibet, Indien, Südost- und Zentralasien vom 2. Jahrhundert vor Christus bis heute.

    *      Das Ethnologische Museum mit Kunst aus dem vorchristlichen Amerika, der Südsee und Afrika, außerdem ein Blindenmuseum und ein sehr Interessantes zur Kulturvermittlung für Kinder.

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Brücke Museum

In der Nähe gibt es mit dem Brücke Museum - www.bruecke-museum.de - die größte Sammlung deutscher Expressionisten.

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Hamburger Bahnhof

Zurück in Mitte sollten Sie den Hamburger Bahnhof - www.smb.spk-berlin.de - besuchen, in einem wunderschön sanierten ehemaligen Bahnhof gibt es Kunst der zweiten Hälfte des 20.Jahrhunderts zu sehen, viel Warhol, Rauschenberg und noch mehr Beuys.

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Naturkundemuseum

200 Meter weiter im Naturkundemuseum gibt es die größten Saurierskelette der Welt zu sehen. Das Museum wurde gerade umgebaut, kräftig entstaubt und erstrahlt seit Mitte 2007 in neuem Glanz mit alten Knochen und neuen Multimedia-Präsentationen. Infos: www.naturkundemuseum-berlin.de

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Das Jüdische Museum

Das Jüdische Museum Berlin - www.jmberlin.de - war schon ohne Ausstellung eine Sensation: Grund ist die unglaubliche Architektur von Daniel Libeskind, der versucht hat, die Monstrosität des Holocausts und die Komplexität jüdischen Lebens in Deutschland durch die Jahrhunderte durch ein Gebäude auszudrücken. Das Gebäude ist ein solcher Monolith, dass die Museumspedagoges es schwer hatten, für ihre Ausstellung die gebührende Aufmerksamkeit zu erlangen.

Trotzdem ist ihnen ein beeindruckendes Ergebnis geglückt: Die ständige Ausstellung beleuchtet alle Phasen der jüdischen Kultur auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands. Das Museum versteht sich bewusst nicht als reines Holocaust-Museum.

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Das Museum Checkpoint Charlie

Das Museum Checkpoint Charlie - www.mauer-museum.com - war bereits zu Mauerzeiten ein politisch sehr aktives Dokumentationszentrum und ist bis heute der beste Zugang zu dieser politischen und menschlichen Unglaublichkeit, der Mauer.

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Das Deutsch-Russische Museum Karlshorst

Das Deutsch-Russische Museum Karlshorst - www.museum-karlshorst.de - liegt ein wenig abseits im Bezirk Karlshorst, ist aber besonders interessant für diejenigen, die sich für die Geschichte des 2. Weltkrieges interessieren. Hier haben die deutschen Oberbefehlshaber - nach Hitlers Selbstmord - die bedingungslose Kapitulation an der Ostfront unterzeichnet. Diese Kapitulation am 8. Mai 1945 bedeutete das Ende des Krieges in Europa. Das Museum hat eine beeindruckende Ausstellung, die sich auf das deutsch-russische Verhältnis des 20. Jahrhunderts konzentriert und ist eine seltene Möglichkeit, die Geschichte des "Großen Vaterländischen Krieges" aus russischer Perspektive kennen zu lernen.

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Das Stasi Museum

Das Stasi Museum - www.stasimuseum.de - liegt in Hohenschönhausen im ehemaligen Hauptquartier des ostdeutschen Staatssicherheitsdienstes. Dieses Gebäude war das Symbol für das verhasste Regime und in den Tagen der friedlichen Revolution 1989 das Ziel vieler Demonstranten. Heute beleuchtet die Ausstellung das spezielle System der Diktatur in der DDR, dessen bizarrste und schockierenste Ausprägung der Versuch der permanenten Kontrolle und Beobachtung seiner Bürger war, bis in die intimsten Privatbereiche hinein. Ganz in der Nähe liegt das Hochsicherheitsgefängnis Hohenschönhausen, heute eine Dokumentationsstätte, die ihre stille Kraft aus ihrer Authentizität bezieht, viele ehemalige Häftlinge veranstalten heute empfehlenswerte Touren durch den Komplex.

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Die Gedenkstätte deutscher Widerstand

Die Gedenkstätte Deutscher Widerstand - www.gdw-berlin.de - befindet sich im Bendlerblock im Bezirk Tiergarten, nahe am Kulturforum und am Potsdamer Platz. Es gibt kaum einen besseren Platz, um den - beschämend geringen - Widerstand gegen die Nazi-Diktatur zu dokumentieren, da hier die Gruppe um General von Stauffenberg, die das Bombenattentat auf Hitler am 20.Juli 1944 ausführte, nach der Festnahme ermordet wurde.

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Das Haus der Kulturen der Welt

Das Haus der Kulturen der Welt - www.hkw.de - ehemals Kongresshalle und im Volksmund aufgrund Ihrer Bauform "Schwangere Auster" gerufen, ist, wie der Name sagt, den verschiedenen Kulturen der Welt gewidmet und wahrscheinlich die beste Möglichkeit in Deutschland, mongolische Pferdeharfenspieler zu hören oder gegenwärtiges senegalesisches Kino zu sehen: Funky building, wie unsere Amerikaner sagen!

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