Wer Wir Sind

Wir sind der Circus. In all unseren drei Häusern – dem Apartmenthaus, Hotel und Hostel – folgen wir unserem Konzept, das auf Gastfreundschaft basiert und Service-orientiert ist. Dabei leben wir großen Wert auf die soziale Natur des Reisens und dem Wunsch nach Nachhaltigkeit in allen Bereichen der Firma.

Wir möchten, dass sich die Leute im Circus begegnen und sich wohl und willkommen fühlen.

Die Crew – Firmenorganisation

Das Circus Hostel, Hotel and Apartments werden betrieben von der The Circus GbR, gegründet 1997, einer Personengesellschaft mit persönlicher Haftung von 5 Gesellschaftern, die alle einzeln und vollumfänglich vertretungs- und zeichnungsberechtigt sind und alle im Unternehmen in Vollzeit tätig.

The Circus Holding GmbH ist 2002 als Beteiligungsgesellschaft gegründet worden, und hält momentan eine Beteiligung an der Brewers Best of Berlin GbR, einer von Terry Brewer 1997 gegründeten Firma, die Stadtführungen und Exkursionen anbietet.

Die GmbH ist eingetragen beim Amtsgericht Charlottenburg unter der Registernummer HRB 90977.

Unsere Geschichte

Hier findest du die wichtigsten Ereignisse in der Geschichte unserer Firma im Überblick.

1. Teil. Die Geschichte des Circus auf einen Blick

1997 – Das erste Circus Hostel öffnet seine Türen in der kleinen Straße „Am Zirkus“, die Straße ist gleichzeitig der Namensgeber des Hostels, das Platz für 40 Gäste hat.

1999 – Das Hostel zieht an den Rosa-Luxemburg-Platz in ein 90-Betten-Haus und reagiert damit auf die in den ersten zwei Jahren stark angestiegene Nachfrage.

2001 – Mit der Eröffnung des neuen Hostels am Weinbergsweg wird weiter expandiert. Beide Häuser können zusammen über 300 Gäste unterbringen, es gibt einfache Mehrbettzimmer, aber nun auch Penthouse-Apartments mit Küche und Bad.

2006 – Das Hostel am Rosa-Luxemburg-Platz wird renoviert – rechtzeitig zur Fußball-Weltmeisterschaft, die in diesem Jahr in Deutschland stattfindet.

2006 – Das Haus am Rosa-Luxemburg-Platz wird verkauft und erste Pläne für ein Circus Hotel entstehen.

2008 – Das Circus Hotel in der Rosenthaler Straße wird eröffnet, es liegt gleich gegenüber vom Circus Hostel am Weinbergsweg, auf der anderen Seite des Rosenthaler Platzes.

2010 – Das Hostel wird für eine Grundrenovierung für 3 Monate geschlossen, u. a. gibt es ein neues Design-Konzept und eine innovative technische Infrastruktur. Mit der Wiedereröffnung betreibt der Circus nun zwei vollständig renovierte Häuser am Rosenthaler Platz, die zusammen über 350 Gäste beherbergen können.

2011 – Die Circus Apartments werden eröffnet – individuelles Wohnen in 22 Luxus-Design-Apartments für 2-6 Personen: hier laden viel Platz und Komfort auch zu längeren Aufenthalten ein.

2013 – Das gesamte Erd- und Untergeschoss des Circus Hostels wird neu neugestaltet und umgebaut, inklusive einer neuen Lobby mit Loungebereich und der Umgestaltung unseres gastronomischen Angebots mit der Neueröffnung der Café Bar Katz & Maus. Im gleichen Jahr schließt die The Circus GbR auch den Kauf des Hostel-Gebäudes im Weinbergsweg 1a ab.

2014 – Der Traum vom Circus-Bier. Als sich das Jahr 2014 dem Ende näherte, haben wir lange überlegt, wie man die Katz & Maus Bar verbessern könnte. Nach etlichen Bierchen und lebhaften Diskussionen war der Entschluss gefasst: wir eröffnen unsere eigene Brauerei!

Mit der Hilfe unserer Freunde von unit-berlin wurde die Bar komplett neugestaltet und unsere Mikrobrauerei installiert. Die Bierproduktion liegt nun in den fähigen Händen unseres Braumeisters Heiko und wir produzieren streng nach dem deutschen Reinheitsgebot saisonale Biere.

Für uns war es eine logische Entwicklung, in die Berliner Craft Beer Szene einzusteigen und mit unserem Bier ein altes Handwerk im Circus auszuüben.

2015 – Die hausinterne Brauerei, The Circus Hostel Brewing Co., wird im Januar eröffnet. Die Brauerei befindet sich im Untergeschoss des Katz & Maus, gleich neben der Bar.

2. Teil. Die Circus Story

Bevor die Geschichte anfängt… ein paar Worte von Andreas Becker, Mitbesitzer und Gründer des Circus:

“Wenn ich zurückschaue, wie eine Gruppe chaotischer Abenteurer mit viel Leidenschaft, aber ohne Ahnung zu einem erfolgreichen Unternehmen wurden, das jährlich tausende Menschen beherbergt, dann denke ich immer wieder, dass dies eine der unwahrscheinlichsten und unterhaltsamsten Geschichten ist, die ich je gehört habe! Vielleicht war es nur möglich hier in Berlin, in dieser Stadt, zu dieser Zeit, als das Unwahrscheinliche an der Tagesordnung war? Jedes Mal, wenn ich gebeten werde, die Geschichte zu erzählen – von Gästen oder Freunden, von Geschäftspartnern oder der Presse – immer muss ich erstaunt meinen Kopf schütteln, wenn ich zum Ende komme. „Ist das wirklich so passiert?”, frage ich mich – und wenn ich dann denke, dass es tatsächlich genau so geschehen ist, dann zieht sich ein breites Lächeln über mein Gesicht!”

– Andreas Becker, Gründer und Mitbesitzer des Circus

Inspiration

Zwischen 1991 und 1997 reist Andreas Becker durch die ganze Welt, immer auf der Suche nach etwas Sinnvollem, das ihn mehr interessiert als sein Wirtschafts- und Psychologiestudium. Während das Herumsitzen in vollen Vorlesungen mehr und mehr von Rucksackreisen durch alle Kontinente abgelöst wird, beginnt sich eine Idee zu entfalten… So schläft Andreas auf seinen Reisen in unzähligen Hostels, Hotels und Gästehäusern – mit dabei ist immer ein einziger Gedanke: „Das kann man doch besser machen!“. Diese Überzeugung ist alles, was er braucht, um sich und seine Idee in ein neues Leben zu katapultieren: der Circus ist geboren!

Berlin in den 90er Jahren

1997 trifft sich Andreas voller Tatendrang mit drei Freunden – Ansgar Meemken, Peter Löllmann und Helge Duijkers – und gemeinsam beginnen sie die Suche nach einer passenden Immobilie. Budget: DM 60.000 (€ 30.000), eigentlich ein spärliches Taschengeld, doch zusammen mit ihrer felsenfesten Überzeugung und unaufhaltbaren Entschiedenheit genug, um das eigentlich Unmögliche möglich zu machen – „geht nicht“ gibt’s nicht!

Die Ausdauer wird belohnt, als der Kontakt hergestellt wird zu einer der großen kommunalen Wohnungsbaugesellschaften in Berlin, der WBM, die – eine Berliner Besonderheit dieser Jahre – unter anderem riesige Immobilienbestände, die sich in Rückübertragungsverfahren an die im Regelfall während der Nazi-Diktatur enteigneten jüdischen Alteigentümer befinden, temporär verwaltet und für eine meist 2-jährige Zwischennutzung an Interessenten vermittelt. Tatsächlich kommt es dadurch zu einer einmaligen Situation, von der zahlreiche kreative, unkonventionelle und manchmal verrückte Projekte profitieren, denn sie alle werden zu dieser Zeit unterstützt von einer einzigen Frau bei der WBM, Frau Weitz.

Mit ihrer Arbeit ist sie maßgeblich an der berühmten 90er-Jahre-Atmosphäre in Berlin-Mitte beteiligt und sie nutzt all ihre Möglichkeiten, um den vielen engagierten Projekten bei der Realisierung zu helfen. Das allererste Circus Hostel wird eines dieser Projekte, als die WBM einen Mietvertrag im Gebäude an der Ecke Reinhardtstraße/Am Zirkus genehmigt: Der Circus hat sein erstes Zuhause gefunden – und seinen Namen!

1997 – die Eröffnung

Nach der Vertragsunterzeichnung folgt die nächste Hürde: die unsanierten Räume müssen renoviert werden. Familie, Freunde und Kommilitonen sind zur Stelle und arbeiten hart an der Fertigstellung des Hostels – unbezahlt natürlich, denn das Geld wird für die geduldigen Handwerker gebraucht, die ebenfalls fleißig mithelfen. Ostern 1997 ist es dann soweit: Das Hostel ist fertig, 40 Betten warten auf die ersten Gäste und die unglaubliche Geschichte beginnt.

Die ersten Gäste sind zwei dänische Mädchen, die jedoch nicht lange allein bleiben: drei Tage nach Eröffnung ist das Hostel ausgebucht! Die besondere Atmosphäre und der hohe Anspruch der Betreiber machen das Hostel bis heute zu etwas Besonderem, so dass die Nachfrage all die Jahre unverändert bleibt – zunächst überrascht, ist die Circus-Gruppe heute glücklich und dankbar über diesen Erfolg.

In den ersten zwei Jahren expandiert der Circus auf 58 Betten, während Besitzer und Mitarbeiter unermüdlich mit den kleinen Problemen des Alltags kämpfen – hinzu kommen platzende Heizungsrohre einer altersschwachen Kohleheizung, permanentes Abzahlen von Schulden aus der Bauphase und mit dem Ausscheiden von Peter Löllmann, der nach Spanien auswandert, und Helge Duijkers, der ein eigenes Haus eröffnet, schließlich auch personelle Veränderungen.

1999 – Rosa-Luxemburg-Straße

1999 wird das Gebäude des Circus zum Spekulationsobjekt windiger Immobilienhaie, und die öffentliche Anteilnahme an den unsauberen Immobiliendeals in Berlin-Mitte jener Jahre bewegt die Neueigentümer, den lästigen Mieter mit hohen Abfindungszahlungen zum Auszug zu bewegen.

Diese Entwicklung erlaubt einen ungeahnten neuen Schritt, nämlich die Anmietung neuer Räume direkt an der Volksbühne in der Rosa-Luxemburg-Straße – eine Vergrößerung auf fast 100 Betten in einem sanierten Gebäude, bau- und aussstattungstechnisch ein Quantensprung für den Circus! Der Erfolg zieht mit: die Gäste sind begeistert, die Betreiber glücklich, das wachsende Team stolz auf seinen Arbeitsplatz, der für viele Mitarbeiter fast zu einem Zuhause geworden ist.

2001 – Auf zum Rosenthaler Platz

In den folgenden zwei Jahren passiert viel: Vor dem Hintergrund der explosiven Entwicklung Berlins zu einer der beliebtesten Tourismusziele Europas und hier insbesondere des Low-Budget-Tourismus übersteigt die Nachfrage nach günstigen, sauberen Betten in einem gastfreundlichen Umfeld ständig das immer noch beschränkte Angebot – mehr Betten werden gebraucht! So betritt 2001 Wilhelm Hilpert die Bühne, ein eigenwilliger Würzburger Immobilienbesitzer, der sich vom unkonventionellen Auftreten der Circus-Betreiber nicht abschrecken lässt und das Potential der Idee erkennt. Er bietet dem Circus das Eckhaus am Rosenthaler Platz/Weinbergsweg an, das sich bereits in der Sanierung befindet – der ideale Standort für ein neues Hostel!

2001 wird damit zu einem wichtigen Jahr für den Circus. Zudem gibt es personelle Veränderungen: Ansgar Meemken verlässt die Firma, um in seinen ursprünglichen Beruf zurückzukehren und die langjährigen Mitarbeiter Christian Göppert und Andreas Digel werden zu Partnern. Zu Weihnachten 2001 eröffnet der neue Circus seine Türen zu einem Haus, in dem zum ersten Mal fast alle Ideen und Vorstellungen eines zeitgemäßen Hostels nahezu vollständig umgesetzt werden konnten. Ein Café wird eröffnet, eine Bar integriert, und in beiden Häusern zusammen können plötzlich fast 350 Gäste schlafen!

Die Umsetzung des neuen Hostels wird eine Erfolgsgeschichte: in den Folgejahren wird das Circus Hostel unter anderem zum Mitglied der Famous Hostels of Europe; der Reiseführer Lonely Planet – die Backpacker Bibel schlechthin – wählt das neue Haus zu einem der besten Hostels der Welt und der englische Guardian zum besten Europas. Die Resonanz der Gäste ist überwältigend.

2006 – WM-Fieber

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 wird zum Großereignis – nicht nur auf dem Fußballfeld: Der Circus nimmt das Ereignis zum Anlass, das Hostel in der Rosa-Luxemburg-Straße auf 150 Betten auszubauen und dort die Gastronomie im Erdgeschoss zu integrieren, die sogleich zum WM-Treffpunkt von Circus-Gästen und -Crew während der unvergesslichen Weltmeisterschaft wird.

Doch werden 2006 noch mehr Weichen gestellt: ähnlich wie 2001 werden zwei „alte” Mitarbeiter zu Miteigentümern: Andrew „Jim” Hadfield und Tilman Hierath. Gemeinsam beschließt das neue Management, das Hostel in der Rosa-Luxemburg-Straße zu veräußern und den Erlös in ein neues Projekt zu investieren – das nächste Kapitel in der Circus-Geschichte beginnt.

2008 – Das nächste Kapitel

Eine neue Idee beschäftigt die Circus-Macher und wird mehr und mehr zu einer Herzensangelegenheit: ein Low-Budget-Hotel soll her, das ausschließlich Privatzimmer anbieten und natürlich im typischen Circus-Stil betrieben werden soll. Die Motivation? Die unablässig hohe Nachfrage nach Privatzimmern im Hostel durch vor allem junge, europäische Städtereisende, die die Möglichkeiten der Billigflieger extensiv nutzen, aber trotzdem etwas Besonderes suchen. Gleichzeitig soll so die Möglichkeit geschaffen werden, das Hostel noch genauer auf die Bedürfnisse der Rucksacktouristen zuzuschneiden. Ab 2006 wird fleißig geplant und gebaut und direkt gegenüber des Hostels am Rosenthaler Platz entsteht das neue „Baby”… Die Eröffnung ist im Oktober 2008, der Rosenthaler Platz wird zur neuen Heimat für beide Häuser, und mit dem neuen Hotel wird der Circus erwachsen.

Mit 64 Betten und einem Restaurant im Erdgeschoss ist es ganz anders als das Hostel, jedoch ist die typische Circus-Gastfreundschaft die gleiche. Von Sandra Ernst designt und mit ökologischem Konzept betrieben, bekommt das Hotel sofort Lob von allen Seiten: vorgestellt und empfohlen von der New York Times, Unlike, The Guardian, The Sydney Morning Herald und mehr. Doch noch schöner als all das Lob sind die glücklichen Gäste, die unermüdlich das Hotel unter die besten auf Tripadvisor wählen: seit Eröffnung gewinnt das Hotel jedes Jahr die Tripadvisor Traveller’s Choice Awards als eines der besten 3 Hotels in Berlin und in ganz Deutschland.

2010 – Zeit für einen Make-Over

2010, als beide Häuser am Rosenthaler Platz – Hotel und Hostel – erfolgreich ihre Betten an alte Bekannte und neue Gäste vermieten, wird es wieder Zeit für Veränderungen: eine grundlegende Hostel-Renovierung steht an! Nachdem das Hostel zu diesem Zeitpunkt im Haus am Weinbergsweg bereits 9 Jahre lang tagein tagaus im Rund-Um-Die-Uhr-Betrieb funktioniert, ist es endlich Zeit, die zahlreichen Veränderungen im Hostelmarkt des 21. Jahrhunderts anzuerkennen und die neuen Wünsche und Bedürfnisse des modernen Backpackers umzusetzen.

Sandra Ernst und ihr Team kümmern sich um die Ästhetik und entwerfen ein neues Design für Innen und Außen, während die Betreiber und Mitarbeiter die 3-monatige Schließphase dafür nutzen, das ausgefeilte Service-Konzept anzupassen. Ostern 2010 ist es soweit, das „neue” Hostel schält sich aus den Gerüsten und Planen und präsentiert den begeisterten Gästen sein neues Gesicht. Der Aufwand wird belohnt: seit der Renovierung wird das Circus Hostel auf Hostelworld.com kontinuierlich unter die besten Hostels in Europa gewählt, wobei die durchschnittliche Bewertung um die 95% für ein Hostel dieser Größe rekordverdächtig ist.

2011 – Choriner Straße

Ende 2010 stehen beide Circus-Häuser – das Hotel und das Hostel – in Topform, renoviert und strahlend, am Rosenthaler Platz. Neue Gesichter sind auch dazugekommen und zusammen könnte man nach über 5 Jahren Planen, Entwickeln, Renovieren und Bauen eigentlich mal eine Verschnaufpause einlegen! Oder?

Oder nicht – denn verschnauft wird im Circus nicht gern! Kaum hat das neue Jahr 2011 angefangen, hört die Circus-Crew von einem wunderschönen Neubau direkt in der Nachbarschaft in einer gemütlichen Seitenstraße, der Choriner Straße… die perfekte Location für das nächste Circus-Kapitel: individuelle voll ausgestattete Design-Apartments mit Service! Denn der Circus hatte nach der Hotel-Eröffnung wieder viele neue Gäste gewonnen, die nicht unbedingt immer als Touristen kamen. Nun gibt es Gäste, die vielleicht mal länger bleiben wollen, oder die beruflich in der Kunst- oder Musikszene zu tun haben; andere kommen in Stadt, um eines der Kunst-, Kultur- oder Modeevents zu besuchen und wieder andere haben ihren Rucksack gegen Kind und Kegel eingetauscht und brauchen ein wenig mehr Platz: und für all diese Gäste soll es mehr Platz geben – in den Circus Apartments.

So macht sich Sandra Ernst wieder einmal ans Werk, um ihre Ideen und Kreativität im Innendesign zu entfalten, während der Architekt und alte Circus-Freund Rani al Rajji aus Beirut kommt, um die Erdgeschossfläche mit Café zu gestalten. Die Apartments bieten mit bis zu 160m² Wohnfläche plus 100m² Dachterrasse nicht nur viel Platz, sondern auch eine tolle Aussicht über die Stadt.

2013 – Die Schlüssel zu unserem Schloss

2013 kehrt unser Fokus in den Weinbergsweg 1a und das Circus Hostel zurück. Das ganze Jahr über arbeiten Sandra und ihre Kollegin Julia Stone an der Umgestaltung und der Gemeinschaftsflächen im Erdgeschoss und im Untergeschoss des Hostels, die komplett umgedacht werden. Ergebnis sind zunächst eine neu gestaltete Lobby und Lounge mit neuen Services für die Hostelgäste wie neuen, von Mitarbeitern geführten Stadttouren sowie technischen Spielereien zum Ausleihen und die Erweiterung unserer klassischen Fahrradflotte um einige E-Bikes. Gegen Ende des Jahres wird das gastronomische Angebot umgebaut und neugestaltet: Auf zwei Etagen kommt die Café Bar Katz & Maus mit einem neuen Look und einem frischen Angebot an Speisen und Getränken daher, welches nicht nur auf deutsche und Berliner Küchentraditionen Rücksicht nimmt, sondern auch größtenteils von unabhängigen, lokalen Produzenten stammt – eine Anerkennung der Tatsache, dass auch in der Hostelszene Geschmäcker sich ändern.

Die größte Neuigkeit des Jahres und unbestreitbar auch das wichtigste Geschäft, dass die Firma bis dato getätigt hat, ist jedoch der Kauf des Hostelgebäudes durch eine neue Firma, die The Circus Weinbergsweg KG, die zu 85 % der Circus GbR gehört und zu 15% unserem langjährigen Geschäftspartner Wilhelm Hilpert. Dieser Kauf bietet unserem Unternehmen auf lange Sicht Sicherheit, schafft Vermögenswerte und macht uns unabhängig von Mieten. Gleichzeitig ändert sich eines ganz sicher nicht: unsere Philosophie des Reisens, der Gastfreundschaft und des Lebens.

Ausblick…

Vom Backpacker Hostel zum Luxusapartment und Hauseigentümern –überraschend? Vielleicht. Doch jede Firma besteht aus Individuen, deren Ideen und Inspirationen sich immer weiterentwickeln – wie das Unternehmen, für das sie arbeiten. Ohne Bedarf an Investoren, mit einer reflektierten Einstellung zu Wachstum und Weiterentwicklung ist der Circus sich und seiner Philosophie immer treu geblieben. Und das ist die wahre Errungenschaft dieses Unternehmens, auf die Besitzer und Mitarbeiter gleichermaßen stolz sind – die Circus-Idee von wahrer Gastfreundschaft bleibt immer die gleiche, ob im Dormbett, im Doppelzimmer oder im spektakulären Luxus-Apartment, im Circus ist Raum für alle.

Und wer arbeitet im Circus? Über die Jahre sind viele Gäste zu Mitarbeitern geworden, viele Mitarbeiter zu Freunden von Gästen und viele von ihnen – Jared, Andrew, Lotte, Katrin, Paul, Chris, Sandra und viele mehr – arbeiten heute in der Geschäftsleitung des Unternehmens, das eigentlich wie eine Familie ist. Und was kommt als nächstes? Das werden wir bald sehen…

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